ML: Arbeitssieg gegen das Tabellenschlusslicht

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Handball Tulln – SG Horn/Waidhofen 33:28 (15:15)

Auf Grund der tollen Auftritte der Tullner Herren vor der Osterpause, sollte man natürlich auch als Favorit in den letzten Spiele gehen. Leider erwies sich die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen die SG Horn/Waidhofen als etwas schwierig, neben der längeren Pause über Ostern, konnte man außerdem nicht in der gewohnten Sporthalle trainieren. Die Tullner Handballer mussten dem Domino Day, ein durchaus sehenswertes Event, weichen. Dies erscheint auf Grund der Tatsache, dass es nun zwei große und moderne Hallen in Tulln gibt, jedoch nur in einer Handball gespielt werden kann, eher fragwürdig.

Dementsprechend verlief auch die erste Halbzeit des Spiels. Nachdem man zu Beginn einige Tore Vorsprung herausspielen konnte, fand man im Angriff danach kein Konzept mehr, während man in der Deckung nach der Abstimmung der letzte Spiele suchte. Die Gäste kamen immer wieder zu einfachen Toren, während auf Tullner Seite viele Chancen vergeben wurden. So ging es mit 15:15 in die Halbzeitpause.

In Hälfte 2 sah man zunächst ein ähnliches Bild, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen, bis die Rosenstädter endlich einen Gang höher schalteten und binnen 5 Minuten einen 4-Tore-Vorsprung herausspielen konnten (Minute 47). Vor allem die Aufbaureihe konnte sich mit vielen Treffern auszeichnen (Burkert: 8, Negrin: 8, Matijevic: 6), wobei insgesamt der Tullner Motor weniger rund als noch vor wenigen Wochen lief, was sicherlich auf die längere Pause und die fehlende Spielpraxis zurückzuführen ist. In der Endphase konnte man noch munter durchtauschen, Maxi BRÖNIMANN dankte es dem Trainer mit 3 Treffern binnen weniger Minuten.

Schlussendlich endete das Spiel mit 5 Treffern Vorsprung, welcher zweifellos hart umkämpft war. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass das letzte Spiel am kommenden Sonntag keine Auswirkung mehr haben wird, dennoch steht für die Herren des Handball Club Tulln fest, dass sie natürlich das Playoff ohne Punkteverlust beenden möchten. Dies wäre eine deutliche Kampfansage für nächste Saison, wo man sich mit Rang 5 nicht zufrieden geben wird.

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