75 Jahre Handballtradition in Tulln von 1946 – 2021

Liebe Handballfreunde!

  • Die gute Aufbauarbeit der Gegenwart wird von Corona gefährdet
  • Die Zukunft des UHC Tulln ungewiss
  • Die BAUSTEIN–AKTION kann uns helfen, jetzt zu bestehen und die Zukunft unserer Handball-Jugend zu sichern

Bitte macht mit – jeder kann helfen und beweisen, dass ihm der UHC am Herzen liegt!

Wir ersuchen alle Fans, Freunde und ehemalige Spieler des UHC TULLN, die an einem erfolgreichen Fortbestehen unseres Handballvereins interessiert sind, diesen nicht nur ideell, sondern auch finanziell zu unterstützen. Helft uns mit einer kleinen Spende für die 1. Mannschaft oder mit dem Erwerb eines BAUSTEINS für unsere JUGEND, diese schwere Zeit ohne wirkliche Einnahmen zu überstehen, damit noch viele Spiele mit Tullner Spielern aus der stets guten Nachwuchsarbeit in der Josef-Welser-Sporthalle Tulln stattfinden können!

Mein Name ist Johann Aulenbach. Seit meinem 14. Lebensjahr bin ich mit dem UHC Tulln als Spieler, Trainer und Funktionär verbunden:  55 Jahre Handball mit vielen Höhen und Tiefen. Immer wieder schafften wir es, uns nach Tiefschlägen zu erholen und jahrzehntelang in den obersten Ligen von Österreich zu etablieren.

1. Die Vergangenheit

Einige von euch erinnern sich sicher noch an die Anfänge nach dem Krieg, an die ersten Schritte in der Staatsliga B und A mit Josef Welser, den Brüdern Hans, Ernst und Peter Sykora, Karl „Mucki“ Zeh, Bambir, Vican, Borelli, Zawada und Zielinsky in der Holzhalle und später in der Rundhalle des Messegeländes. 1000 und mehr Zuschauer waren keine Seltenheit, manches harte Match wurde auf Asphalt ausgetragen.

UHC Tulln Staatsliga B 1987/88, hinten v.l.n.r.: Manfred Kilzer, Horst Hirnschall, Reinhard Blumberger, Bernhard Zeh, Karl Schmidhammer, Trainer Walter Friedl; vorne v.l.n.r.: Reinhard Maly, Marius Caras, Christian Cijan, Gerald Müller-Niklas, Marius Naidin

Spieler wie Strohmer, Silhanek, Hirnschall, Kilzer, Fingerhut, unser jetziger Obmann Dr. Bernhard Zeh, die Brüder Burkert, Simek sen., Mayerhofer oder Spitzer jun. setzten die Ära der Tullner Spieler in der höchsten Klasse fort. Leider sind einige von ihnen nicht mehr unter uns, aber in unserer dankbaren Erinnerung.

Immer wieder gelang es dem UHC, talentierte Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in die erste Mannschaft zu integrieren, wo sie neben etablierten Spielern wie Möstl, Higatzberger, Braun oder Blumberger, um nur einige zu nennen, ihr Talent beweisen konnten. Unsere heutigen Trainer und Funktionäre Zeljko Gasperov, Christian Schmied, Christian Irlacher, Jörg Sibral und Mag. Johannes Sykora bewährten sich ebenfalls zu jener Zeit.

UHC Tulln Staatsliga B 1993/94 (Aufstieg in die Staatsliga A), hinten v.l.n.r.: Rainer Burkert sen., Emil Gasser, Werner Kordina sen., Christian Schmied, Reinhard Salem, Hr. Löschner, Gerhard Mayerhofer, Alfred Neumayer, Zeljko Gasperov, Norbert Scheibenpflug, Ladislav Tarhai, Jörg Sibral, Paul Riedler, Klaus Rabenseifner, Franz Taibl, Trainer Reinhard Simek, Mrkus Mottl, Thomas Neuhold, Franz Hogl, Christof Beste, Werner Kordina jun., Alfred Grossberger; vorne v.l.n.r: Peter Salem, Christian Irlacher, Christoph Neunteufel, Arnold Prommer, Hannes Erian, Peter Karas, Peter Haidvogl, Gerald Pospech, Werner Mödritscher, Gerhard Grossberger, Peter Gartler, Christoph Hogl

Die Trainer Miro Miletic und Stefan Szilagyi führten zahlreiche Tullner Spieler (Mario und Kristof Vizvary, Andi Mödritscher, Schorsch und Christoph Pferschinger, die Flügelflitzer Flo Grössl und Sascha Friedl, Hans Schmölz, Markus Fischer und „Ralfkete“ Schneider) zum U21-Staatsmeistertitel, zu beachtlichen Plätzen in der A-Liga und zu drei sensationellen österreichischen CUP-Siegen (1997/98, 2003/04 und 2006/07) mit anschließenden Europacup-Spielen. Ebenso opferten engagierte Funktionäre ihre Freizeit und oft auch viel Geld zum Wohle unseres Clubs (Fam. Salem, Dr. Hogl, Dir. Hahn, Fam. Gartler, Dr. Friedl und Fam. Haas).

ÖHB Cup-Sieger 2004 UHC Tulln

Seit dem Abstieg aus der A-Liga und dem freiwilligen Neubeginn in der Landesliga bemühten sich zahlreiche Handballbegeisterte um einen Wiederaufstieg in die oberen Ligen, was vor einem Jahr mit Hilfe einiger Routiniers (Hansi Schmölz, Mario Vizvary, Andras Bozso sowie Max Wagesreiter) auch gelang.

Während dieser abermaligen Durststrecke in der Landesliga wechselten einige arrivierte ältere Tullner nach Hollabrunn, aber auch junge Talente nach Krems und aktuell bewähren sich drei in Tulln aufgewachsene Spieler beim österreichischen Meister 2018/19 UHK Krems: Marko Simek, David Nigg und Oliver Nikic.

2. Die Gegenwart

Heuer fand der Schnitt statt, der sich länger angekündigt hatte: viele ältere Spieler haben ihre Karriere beendet oder den Club verlassen, und eine neue Mannschaft mit vielen jungen Tullnern musste gefunden werden, um sich in der sehr starken 2. Liga, die mittlerweile spusu CHALLENGE heißt, halten zu können. Zwei junge Spieler aus Serbien und Montenegro sollten die Mannschaft auf Kurs bringen. Im August kehrte ich nach fünf Jahren als quasi sportlicher Leiter zum UHC Tulln zurück und musste nach drei Meisterschaftsspielen feststellen, dass wir so leider nicht konkurrenzfähig waren.

UHC Tulln spusu CHALLENGE 2020/21 mit 12 Eigenbau-Spielern

Kaderliste Herren 2020/21

Andreas Schwarz, Milan Cucuz, Thomas Gerstenmayer, Igor Ignjic, Renato Matijevic, Philipp Wottawa, Mislav Nenadic, Alexander Fritz, Marcus Zupanac, Patrick Gasperov, Maximilian Wolffhardt, Nikola Zakula, Emir Djulovic, Mathias Riedlmayer, Moritz Schobert,  Dominic Bonic, Florian Schmied, Lorenz Wutzl, Felix Irlacher, Christoph Noss, Oliver Rastigorac, Fabian Mantsch, Ahmed Elghandour, Florian Riha, Oliver Scholz

Dabei haben wir einige talentierte Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in der Spusu- CHALLENGE-Mannschaft, die in diese bereits integriert sind oder unter dem neuen Coach Zeljko Gasperov gerade integriert werden. Auf diesen ruht unsere berechtigte Hoffnung für die Zukunft des UHC Tulln: Lorenz Wutzl, Max Wolffhardt, Moritz Schobert, Felix Irlacher, Florian Schmied, Dominik Bonic, Thomas Gerstenmayer und einige mehr. Sie könnten mit ein bisschen Starthilfe die nächste große Tullner Handballgeneration werden.

Dahinter gibt es in der Jugend mittlerweile regelmäßige Erfolge mit Plätzen unter den ersten drei und sogar Landesmeistertiteln, die dann bei den Staatsmeisterschaften als Kleinstadt unter den großen spusu LIGA-Vereinen wie den Fivers, Krems und Bregenz zu Plätzen unter den Top 4 Vereinen in Österreich führten. In Punkto Nachwuchsarbeit sind wir hinter der SG Krems/Langenlois mit einem deutlich kleineren Einzugsgebiet und geringeren finanziellen Mitteln klar die Nummer zwei in Niederösterreich.

Landesmeister U10 2018/19 UHC Tulln

Doch zurück zur Kampfmannschaft – nach gründlicher Analyse stellten wir fest, dass wir mit all dem jugendlichen Einsatz die Abgänge der Routiniers Mario Vizvary und Andras Bozso nicht verkraften konnten und uns zwei wichtige Spieler fehlten: ein guter Linkshänder und ein verlässlicher, routinierter Tormann, der unsere talentierten, jungen Torleute entlasten und die Verteidigung stabilisieren konnte.

Mislav Nenadic beim Heimsieg gegen UHC Holllabrunn

Anfang Oktober gelangen uns diese Verpflichtungen: Mislav Nenadic und Milan Cucuz (zwei international erfahrene Handballer) schlugen sofort ein und waren bereits in den ersten Spielen MEN of the MATCH. Nun hatten wir tatsächlich ein Team, das es mit jeder Mannschaft aufnehmen konnte, was die folgenden Ergebnisse bewiesen. In der ganzen Mannschaft war ein Ruck festzustellen, viele wurden mitgerissen und steigerten sich. Zwei wichtige Siege gegen Hollabrunn und Atzgersdorf untermauern dies. Weitere sollten folgen …..

Doch wir hatten die Rechnung nicht mit CORONA gemacht. Nicht nur, dass durch die Maßnahmen unsere jährlichen Einnahmen aus Messen und Eintrittsgeldern sowie Buffet verloren gingen, musste ab 1. November 2020 die Meisterschaft gerade dann unterbrochen werden, als wir in Schwung kamen, uns auf die nächsten Spiele freuten und unserem Publikum spannende Matches zeigen wollten.

3. Die Damen

Noch bevor Gunnar Prokop in der Südstadt eine Handball-Dynastie gründete, spielten seine Frau Liese und Maria Sykora in Tulln Handball. Seit mehr als 20 Jahren ist Roxcel Handball Tulln im Damenbereich (wieder) in der österreichischen Spitze vertreten. In den 1990er Jahren gelang unter Wilhelm „Bumpfi“ Doskocil der Durchmarsch von der Landesliga über die Bundesliga in die WHA. Außer einem kurzen Abstecher in die Bundesliga 2005/06 hielten sich die Tullner Damen immer im Mittelfeld der Liga, bis 2012 aus finanziellen Gründen der Abstieg in die Landesliga und gleich der Wiederaufstieg in die Bundesliga erfolgte, wo man seither immer vorne mitspielt.

Die Tullner Damenmannschaft besteht seit den 90er Jahren fast ausschließlich aus Tullner Eigenbauspielerinnen. Anfangs brachte Bumpfi Verstärkung aus Wien wie Katharina Kitzberger (heute Vize-Präsidentin der spusu LIGA), später gab es vereinzelt Doppelspielerinnen aus Wien, Korneuburg und Eggenburg. Der Großteil waren aber immer Tullnerinnen: zunächst Ilona Vizvary, Birgit Aigner, Bianca Grossberger (geb. Pucalka), Gabi Grossberger und Beate Vizvary. Danach die „goldene Generation“ der Geburtsjahrgänge 1985-88: die Schwestern Corky, Nici und Betty Flandorfer, Michi Fischer, Selly Zeh und Bea Tataruch sowie Torfrau Nadine Burkert.

Heute besteht der Kern der Mannschaft aus Kerstin Schindl, Raphi Kugler, Viki Hopfeld sowie einigen 1999/2000er-Jahrgängen und jungen Talenten wie Hannah Ginsthofer. Einziger „Zukauf“ ist Torfrau Kathi Weber, die 2018 aus St. Pölten zu uns stieß. Im Vorjahr spielte mit Torfrau Patricia Porubska das erste und einzige Mal in all den Jahren eine Legionärin in der Mannschaft. Corky Flandorfer und Gabi Grossberger kamen auf zahlreiche Nationalteam-Einsätze, auch beim EM und WM, und viele weitere Mädchen wurden ins Jugend-Nationalteam oder LAZ (Landes-Auswahl-Zentrum, besser bekannt als NÖ-Auswahl) einberufen. Die Qualität aus dem eigenen Nachwuchs reichte immer aus, um in der ersten oder zweiten Liga mitzuspielen, auch wenn es in der Jugend lange Zeit keine Titel gab.

Roxcel Handball Tulln Damen 2020/21
Roxcel Handball Tulln Bundesliga Frauen 2020/21

Kaderliste Damen 2020/21

Hinten von links nach rechts: Katharina Schmied, Cora Harreither, Sabrina Klein, Viktoria Hopfeld, Sophia Sobotka, Hannah Ginsthofer
Mitte v.l.n.r: Trainer Patrick Salfinger, Gabi Grossberger, Lea Büchl, Valentina Hernach, Kathi Weber, Nadine Burkert, Raphaela Kugler, Johanna Fischer, Beate Vizvary
Vorne v.l.n.r.: Alesja Bardho, Sophia Hüttmair, Stella Dietrich, Steffi Reißner, Kerstin Schindl, Julia Sobotka

Nun gibt es auch im weiblichen Bereich wieder Tullner Erfolge: die heurige U12-Mannschaft errang den Vize-Landesmeister in der U10 2018/19 und Vize-Staatsmeister U11 2019/20 jeweils hinter Hypo NÖ. Auch die U13 qualifizierte sich im Vorjahr für das obere Playoff der Top 4, konnte aber wegen Corona den Bewerb nicht zu Ende spielen. Und auch in der U9 arbeitet das Trainerteam um Legende Andi Mödritscher daran, die Quantität (über 20 Mädchen nehmen regelmäßig am Training teil) in Qualität und mittelfristig in Erfolge umzusetzen, damit der UHC Tulln auch die nächsten 20 Jahre im Damenhandball vorne mitmischen kann.

Vize-Staatsmeister U11 2019/2020 Roxcel Handball Tulln

Nachdem Zeljko Gasperov im Juli 2020 die Herren-Mannschaft übernommen hatte, wurde Patrick Salfinger als neuer Trainer der Damen-Mannschaft engagiert. Der St. Pöltner bringt Erfahrung als HLA-Spieler und Trainer mit. Am Kader hat sich so gut wie nichts geändert. Da der Erfolgslauf der Tullnerinnen nach dem 2. Platz im Grunddurchgang im Frühjahr durch Corona vorzeitig gestoppt wurde, sind Trainer und Mannschaft voll motiviert, wieder ein gewichtiges Wörtchen um den Aufstieg in die WHA mitzureden.

Und bisher ist das in der Corona-Saison 2020/21 auch gelungen: nachdem das erste Spiel gegen DHC WAT Fünfhaus wegen eines Corona-Verdachts ausgefallen war, gab es in Korneuburg eine knappe 23:25-Niederlage. Danach kämpften sich Raphi Kugler und Co. gegen den UHC Wein4tler Netzwerk Hollabrunn zurück auf die Siegerstraße (19:18). Auswärts fügten sie dem Tabellenführer und Mitfavoriten Union St. Pölten Frauen mit einer souveränen Leistung die bisher einzige Niederlage zu (27:25) und gewannen schließlich gegen UHC Admira Wien (28:16) und SK Keplinger Traun (24:19) jeweils deutlich. Damit liegen die Roxcel-Damen voll auf Kurs Richtung Aufstieg. Wir hoffen, dass die Saison nach Weihnachten weiter geht und zumindest eine Hin- und Rückrunde abgeschlossen werden kann.

4. Die Zukunft

Was nun? Wieder stand oder steht der UHC vor einer existentiellen Kraftprobe. Wie soll es weiter gehen? Ohne weitere Spiele würde die Mannschaft nicht zu halten sein, viele Spieler (fremde und auch eigene) fürs nächste Jahr verloren gehen. Und in der Ausbildung unserer jungen Talente verlieren wir fast ein ganzes Jahr an Training. Wieder stünden wir vor dem Aus, dem Abstieg in die Landesliga.

Glücklicherweise haben sich alle Vereine der spusu CHALLENGE entschlossen, eine Fortführung der Meisterschaft unter den strengeren Auflagen für Spitzensport zu beantragen, was hoffentlich gelingen wird. Die 1. Ligen der Damen und Herren fallen bereits seit Saisonbeginn unter diese Kategorie und können daher auch im Lockdown Training und Meisterschaftsbetrieb fortsetzen. Alle Hoffnung liegt nun bei den Politikern, die dies kurz vor dem Lockdown auch der 2. Basketball-Liga gewährten.

Mittlerweile gibt es Bemühungen, auch die Bundesliga Frauen als Spitzensport so bald als möglich fortzusetzen. Für den Breitensport und damit die über 100 Jugendlichen in unserem Verein ist ein Trainingsstart und eine Fortsetzung der Meisterschaft unter der derzeitigen Infektionslage leider in weiter Ferne. Die Trainer versuchen mit Home- und Videotrainings sowie einer Adventüberraschung die SpielerInnen bei Laune und Kondition zu halten.

Deswegen nochmal zum Kern unserer Ausführungen und unseres Anliegens:

Wir ersuchen alle Fans, Freunde und ehemalige Spieler des UHC TULLN, die an einem erfolgreichen Fortbestehen unseres Handballvereins interessiert sind, diesen nicht nur ideell, sondern auch finanziell zu unterstützen. Helft uns mit einer kleinen Spende für die 1. Mannschaft oder mit dem Erwerb eines BAUSTEINS für unsere JUGEND, diese schwere Zeit ohne wirkliche Einnahmen zu überstehen, damit noch viele Spiele mit Tullner Spielern aus der stets guten Nachwuchsarbeit in der Josef-Welser-Sporthalle Tulln stattfinden können!

Josef-Welser-Sporthalle Tulln (beim Aufstieg in die Bundesliga/spusu CHALLENGE 2019)

Nähere Infos zur Bausteinaktion oder für kleinere Spenden inklusive Bankverbindung findet ihr, finden Sie auf unserer Homepage auf https://uhctulln.at/tickets/. Bitte beachtet die auf unserer Homepage angeführten Sponsoren und vermeidet deren Einbeziehung in unsere Aktion. Diese haben heuer schon sehr viel für uns getan. Danke!

Baustein

Mit freundlichen Grüßen,

Johann Aulenbach, sportlicher Leiter im Herrenbereich und Handball-Urgestein des UHC Tulln

DI Günter Grossberger, sportlicher Leiter im Damenbereich und Jugendtrainer

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