Interview Mislav Nenadic

  • Mislav, du bist jetzt schon seit ein paar Monaten in Tulln. Wie gefällt dir die Stadt bisher?

Hallo, ja ich bin hier schon lange (lacht). Die Stadt ist super, ruhig und klein. Auch die Leute sind nett und es gibt eine Menge an alter römischer Geschichte, die mich sehr interessiert.

  • Seit wann spielst du Handball und wo und wie hast du damit angefangen?

Ich spiele Handball seit 2003. In meine erste Mannschaft kam ich, als ich in der Volksschule war. In diesem Jahr (2003) hat Kroatien bei der Weltmeisterschaft in Portugal Gold geholt und deswegen war ich hochmotiviert, wie viele Jungs und Mädchen in dieser Zeit.

  • Was waren deine bisherigen Handballstationen?

Bis jetzt habe ich schon in Tatabanya in Ungarn gespielt. Außerdem auch für 2 Jahre in Bärnbach/Köflach hier in Österreich. Davor habe ich auch in der SEHA-league mit Nexe aus Kroatien gespielt. Danach lief ich in Israel für Hapoel auf, dann ein Jahr für Brixen in Südtirol und dann eine Saison in Dubai und Qatar. Aber so alt bin ich auch noch nicht (lacht).  
 

  • Du hast ja schon bei einigen Vereinen gespielt! Was waren die schönsten Momente deiner Handballkarriere für dich? An was erinnerst du dich gerne zurück?

Ich habe viele gute Erinnerungen. Ich habe sehr viele gute Leute getroffen und viele Freundschaften fürs Leben geschlossen. Das Leben als Handballprofi ist schwierig, aber deswegen auch sehr interessant. In jedem Team gibt es Höhen und Tiefen. Ein Hoch war beispielsweise in Israel, wo wir zwei Jahre in Folge (2017 & 2018) den Titel gewonnen haben.

  • Du bist Tullner Toptorschütze! Was sind deiner Meinung nach deine Stärken auf und abseits des Feldes?

Hier im UHC haben wir eine sehr junge Mannschaft. Ich glaube ich kann nicht nur auf dem Feld, sondern auch viel abseits helfen. Ich probiere jeden Tag mit den jungen Spielern beim Training zu reden und ihnen zu helfen, sich stetig zu verbessern. Meine Meinung ist, dass ich nicht jedes Mal 8 oder 9 Tore schießen muss, sondern mein Ziel auch sein muss, meine Mannschaft besser zu machen. Ich glaube, dass wir auf sehr gutem Weg sind. Die Mannschafft schaut im Angriff und in der Abwehr viel besser aus als im Oktober, als ich herkam und das freut mich gewaltig. 

  • Was würdest du gerne an der derzeitigen Situation verändern?

Verändern? (überlegt) Vielleicht das Mathias nicht mehr verletzt ist. Wir vermissen einen Spieler wie ihn so sehr. Aber wir müssen kämpfen mit allem, was wir haben. 

  • Was willst du unbedingt diese Saison mit dem UHC erreichen?

Unser Top-Ziel ist der 8. Platz und alles darüber. Ich sehe aber viel Potenzial in der Mannschafft und ich hoffe, dass wir vielleicht sogar bis ins obere Playoff springen können. Aber dafür brauchen wir auch bisschen Glück. Aber alles zu seiner Zeit – Schritt für Schritt. 

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